Programm / Programm / Kultur, Kreativität, Handwerk / Kunst, Kunstgeschichte
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Kurs abgeschlossen Ritter, weißes Gold und Einmachglas - Tagesfahrt zum Schloss Fürstenberg, Rittergut Meinbrexen und Industrieglashütte Boffzen (181-18140)

Do. 24.05.2018 08:15 - 20:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das Schloss Fürstenberg wurde um 1300 auf einem Felsrücken 80 m über der Weser als Turmburg errichtet und um 1600 als Jagdschloss mit einer roten Sandsteinfassade im Weserrenaissancestil umgebaut. Im Jahre 1747 begann im Schloss die Herstellung des heute berühmten Fürstenberger Porzellans, dem "weißen Gold der Weser". Mit der Auslagerung der Produktion 1974 wurde der schon seit 1957 bestehende Museumsteil auf das gesamte Schloss erweitert. Im Jahre 2017, nach zweijähriger umfangreicher Renovierung und Umbauarbeiten konnte die Wiedereröffnung gefeiert werden. Nach der Führung geht es weiter zur nahegelegenen Industrieglashütte in Boffzen. Bei einer Werksbesichtigung erlebt man, wie aus der ca. 1.600 Grad heißen Glasmasse, die als Hauptbestandteil aus Quarzsanden besteht, serienmäßig maschinell Gebrauchsglas hergestellt wird. Zu Beginn der Exkursion wird das erstmals 1222 erwähnte Rittergut Meinbrexen besichtigt. Seit 2004 wird das Rittergut in 7. Generation von Hilmar von Mansberg mit seiner Frau Silke bewirtschaftet. Forstwirtschaft und Ackerbau mit einer Erdbeer- und Weihnachtsbaumplantage, kulturelle Veranstaltungen, Restauration und Ausstellungen sind heute u.a. die wirtschaftliche Grundlage. Seit einigen Jahren wird der vor etwa 250 Jahren auf dem Rittergut angelegte und in Vergessenheit geratene Freimaurergarten nach und nach freigelegt und ist der wohl einzige noch erhaltene Freimaurergarten Deutschlands.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen sowie das Frühstück auf dem Rittergut Meinbrexen enthalten.

Eine einzigartige Tour für Kunst- und Kulturinteressierte bietet diese Tagesexkursion nach Bonn. Am Vormittag ist der Besuch der Ausstellung "Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen" in der Bundeskunsthalle vorgesehen. In zwei parallelen Ausstellungen in Bern und in Bonn wird erstmals eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum "Kunstfund Gurlitt" und setzen unterschiedliche Schwerpunkte. In Bern liegt der Fokus auf Werken der "Entarteten Kunst" und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.
Am Nachmittag ist eine Stadtrundfahrt durch Bonn geplant. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt reichen von den Ursprüngen der Römerzeit über die glanzvolle Barockzeit der Kurfürsten bis hin zur Hauptstadtära der Bonner Republik. Auch das Geburtshaus des weltberühmten Komponisten Ludwig van Beethoven oder der UN Campus sind Themen der Tour.
Im Reisepreis sind die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führung durch die Ausstellung sowie die Stadtrundfahrt und die Reiseleitung enthalten.

Anmeldung möglich Kunstgespräch Künstler, Stile und Epochen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert (181-33115)

Do. 08.02.2018 (18:00 - 19:30 Uhr) - Do. 14.06.2018, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1
Dozent: Dr. Torsten Otte

Unsere Reihe "Kunstgespräch" lädt Sie zu einer Gesprächsrunde zur bildenden Kunst ein und möchte Ihnen dabei einen Überblick über Künstler, Stile und Epochen der bildenden Kunst von der Antike bis zum 21. Jahrhundert vermitteln.
Im Rahmen der Veranstaltungen werden Kunstwerke erläutert und analysiert, Künstlerbiografien vorgestellt sowie Hinweise zu aktuellen Ausstellungen und Leseempfehlungen zur Vertiefung gegeben. Darüber hinaus sind Sie zur Diskussion eingeladen.

Kurs abgeschlossen Ostereier-Ausstellung (181-90003)

Fr. 16.03.2018 ( - Uhr) - So. 08.04.2018,
Dozentin: Heimatmuseum

Kristina von Mittelstaedt stellt zu Ostern ihre im Fabergé-Stil, als auch in verschiedenen anderen Techniken bemalten Ostereier aus. Schon als Kind malte und gestaltete sie gerne und besuchte später die Werkkunstschule Bielefeld. Anschließend war sie in verschiedenen künstlerischen Berufen tätig. So war sie Musterzeichnerin bei der Firma Windel in Windelsbleiche, Illustrationszeichnerin bei einer Zeitung und zeichnete freiberuflich Mustervorlagen für die Madeirastickerei.
Nach Jahren der Kindererziehung arbeitete sie als Zahntechnikerin und lehrte gleichzeitig an der Laborschule Bielefeld Textiles Gestalten. Seit ihrem Eintritt in den Ruhestand, hat sich Kristina von Mittelstaedt nach dem Malen von Bildern und dem Bemalen von selbstgesammelten Steinen verstärkt dem Gestalten und Bemalen von Eiern gewidmet.
Die Ausstellung ist vom 16. März bis zum 8. April 2018 im Heimatmuseum zu sehen.

Kurs abgeschlossen Igor Oster Malerei und Grafik (181-90005)

Fr. 02.02.2018 19:30 - 20:30 Uhr, Galerie in der Werretalhalle
Dozentin:

Der Künstler Igor Oster ist 1972 in Minsk, Weißrussland geboren. Dort machte er 1998 an der Akademie der Künste seinen Abschluss als Diplom Grafiker. 2006 erwarb Igor Oster sein Diplom Freie Kunst an der Kunstakademie Münster. Heute ist er als künstlerischer Leiter der Kunstwerkstatt der Stiftung Eben-Ezer in Lemgo tätig.
In Löhne zeigt der Künstler große Formate auf denen ein akribisches Linienspiel, eine hoch expressive Welt entsteht. Komplementäre Farbkontraste werden durch grafische Linien verstärkt. Kontrastierend präsentiert der Künstler eine Gruppe von Gemälden, die in berührender Empathie Portraits von Menschen mit Behinderung zeigen und Stadtansichten in ungewöhnlichen Perspektiven. Zum Thema "Akt" zeigt Igor Oster Linolschnitte in schwarz-weiß Kontrasten.
Das Kulturbüro zeigt die Ausstellung in der Galerie in der Werretalhalle vom 2. Februar bis zum 7. April.
Weitere Informationen: www.igoroster.de