Programm / Programm / Politik, Gesellschaft, Umwelt / Besichtigungen, Tagesfahrten
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Plätze frei Der Naturgarten in der Praxis Ein Naturgarten in der Entstehung (201-13231)

Sa. 16.05.2020 15:30 - 17:00 Uhr, Garten in 32549 Bad Oeynhausen, OT Bergkirchen
Dozent: Friedhelm Sauerländer

Der Naturgarten in Bad Oeynhausen/Bergkirchen befindet sich in den ersten Jahren seiner Entwicklung. Er entstand auf einem Neubaugrundstück und ist deshalb ein Beispiel für einen Garten, der von Grund auf naturnah gestaltet werden kann. Die Arbeiten auf dem ca. 1.100 m² großen Grundstück begannen im Frühjahr 2017 mit den Bodenmodellierungen und dem Erstellen von Trockenmauern. Vielfältige Merkmale naturnaher Gartengestaltung sind vorzufinden: heimische Bäume und Sträucher, Wildrosen, Zwiebelblumen und Stauden. Viele unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere sind entstanden: Trockenmauern, Kalkschotterbeet, Sandbeet, Magerzone, Tümpel, Sumpfbeet. Eine Pergola aus Robinienholz lädt zum Verweilen ein. Für die Anlage wurden Recycling-Materialien für Trockenmauern, Wegbegrenzungen und Pflasterarbeiten eingesetzt. Die genaue Adresse des Gartens erfragen Sie bitte bei Anmeldung bei der VHS Löhne.

Plätze frei Der Naturgarten in der Praxis Hortus Quercuum - nachhaltig gärtnern mit den drei Zonen (201-13232)

Sa. 23.05.2020 15:30 - 17:00 Uhr, Garten in 32351 Stemwede
Dozent: Friedhelm Sauerländer

Seit 2017 entsteht in Haldem der 'Hortus Quercuum‘ (lat. Garten der Eichen) nach dem Drei-Zonen-Konzept von Markus Gastl. Ein Hortus vereint die Grundsätze des Naturgartens und der Permakultur. Durch die Ausgestaltung der drei Bereiche Pufferzone, Hotspot-Zone und Ertragszone wird der Erhalt der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt unterstützt. Die Pufferzone mit einheimischen Sträuchern umschließt den Garten und ist Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Wildtiere: Die vielfältige Hotspot-Zone aus Blumenwiesen und Steinlandschaften mit mehrjährigen Stauden und Kräutern bietet Insekten Nahrung und die Ertragszone sorgt mit Gemüseanbau auf humusreichem Boden für ökologisch einwandfreie Lebensmittel. Zum Hortus gehört auch die angrenzende, ebenfalls neu angelegte Streuobstwiese mitsamt einem Bauerngarten und weiterer Naturmodule. Lassen Sie sich die sechs Grundprinzipien der Hortus-Gärten - Vielfalt, Schönheit, Nutzen, Kreislauf, Nachhaltigkeit und Kreativität - vor Ort demonstrieren.
In den Jahren der Umgestaltung wurde der Hortus gleich zweimal beim bundesweiten Pflanzwettbewerb der Initiative "Deutschland summt" in Berlin prämiert.
Die genaue Adresse des Gartens erfragen Sie bitte bei Anmeldung bei der VHS Löhne.

Plätze frei Der Naturgarten in der Praxis Ein Naturgarten entwickelt sich (201-13233)

Sa. 06.06.2020 15:30 - 17:00 Uhr, Garten 32425 Minden, OT Kutenhausen
Dozent: Friedhelm Sauerländer

Die Besitzerin hat einen 600 qm großen "traditionellen" Garten in eine Naturgartenidylle verwandelt. Vorhanden waren Rasen, Rhododendron, haushohe Lebensbäume in doppelter Reihe und ein schmales Budget. Einiges davon gibt es immer noch, aber die stehengebliebenen Stämme der Lebensbäume dienen jetzt als Rankhilfe für Geißblatt und naturnahe Rosen. Die Rasenfläche wird nach und nach verkleinert, um Platz für blühende Wildblumensäume zu machen. Die vormals akkuraten Betonkantensteine führen nun als geschwungene Wege durch einzelne Gartenbereiche. Der verschüttete Goldfischteich hat eine zweite Chance als Sumpfbeet bekommen. Die Veränderung im Nahrungsangebot merken auch die Insekten: es brummt und summt im blühenden Garten.
Die genaue Adresse des Gartens erfragen Sie bitte bei Anmeldung bei der VHS Löhne.

Plätze frei Der Naturgarten in der Praxis Ein ländlicher Garten wandelt sich (201-13234)

Sa. 27.06.2020 15:30 - 17:00 Uhr, 32321 Lübbecke, OT Blasheim
Dozent: Friedhelm Sauerländer

Auf dem Gelände eines Resthofes liegt ein naturnah gestalteter Garten, der von Wildsträucherhecken umsäumt ist. Um noch mehr Nahrung für Insekten anzubieten, werden in letzter Zeit zunehmend einheimische Wildblumen statt der konventionellen Stauden gesetzt und mittlerweile auch selbst produziert. Auch typische Naturgartenelemente wie Totholzhaufen, Benjeshecke, Trockenmauern, Sandbeete und Steinhaufen wurden errichtet. Der neu angelegte Sumpfgraben erfüllt gleich mehrfachen Nutzen: Das Gebäude ist bei Starkregen geschützt und das Element Wasser belebt den Garten weiter. Der Dürresommer 2018 brachte die Erkenntnis, dass vertrockneter Rasen weder hübsch noch ökologisch wertvoll ist. So präsentierte sich dagegen die junge Blumenwiese sattgrün mit bunten Blüten. Wie aus dem Nichts erschienen Schmetterlinge wie C-Falter, Waldbrettspiel, Wiesenvögelchen und Bläulinge. Auch Waldeidechsen huschen mittlerweile durchs Unterholz. Der Garten ist also auf gutem Wege zum echten Naturgarten.
Die genaue Adresse des Gartens erfragen Sie bitte bei Anmeldung bei der VHS Löhne.

Anmeldung möglich Campus Süd und Campus Nord Campus Führung (201-18124)

Di. 10.03.2020 10:15 - 13:00 Uhr, Treffpunkt ist 10:15 Uhr im Universitätshauptgebäude, zentrale Hal
Dozentin: Stefanie Voß

Im Rahmen der Campus-Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte der Universität Bieleleld, die aktuelle Situation und die künftigen Entwicklungen. Ein Rundgang über das weitläufige Gelände macht die Hochschulwelt greifbar.
Treffpunkt ist 10:15 Uhr im Universitätshauptgebäude, zentrale Halle, am Infopunkt. Die offizielle ca. 45- 60 minütige Führung beginnt um 10:30 Uhr. Die Anreise erfolgt individuell. Empfohlen wird die Anreise mit der DB bis zum Bielefelder Hauptbahnhof und dann die Weiterfahrt mit der Stadtbahnlinie 4. Im Anschluss an die Universitätsführung kann in der Unimensa zu Mittag gegessen werden.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Besuch der Müllverbrennungsanlage (MVA) Bielefeld (201-18125)

Do. 05.03.2020 14:00 - 16:30 Uhr, Bitte parken Sie auf dem Nordgelände der MVA (Wiesenstraße), ca. 1
Dozent: Siegfried Harre

Die MVA Bielefeld wurde 1981 als kommunale Anlage in Betrieb genommen und in den Folgejahren kontinuierlich modernisiert. Sie ist über die Grenzen Deutschlands hinaus als eine der saubersten Anlagen ihrer Art bekannt.
Mit einer Behandlungskapazität von ca. 400.000 Tonnen Abfall pro Jahr führt diese Anlage kommunale wie auch Abfälle aus Industrie und Gewerbe einer sinnvollen energetischen Verwertung zu.
Dabei werden aus den vorwiegend regional angelieferten Abfällen in Kraft-Wärme-Kopplung jährlich rund 165 Mio. kWh Strom und 375 Mio. kWh Fernwärme erzeugt, die in die Verteilnetze der Stadtwerke Bielefeld GmbH eingespeist werden.
In einem Vortrag wie auch in dem anschließenden Rundgang erläutert die Referentin der MVA Bielefeld die einzelnen Verfahrensschritte und den Weg des Abfalls durch die Anlage.

Aus Sicherheitsgründen tragen Sie bitte festes, geschlossenes flaches Schuhwerk und anliegende Kleidung (langes Beinkleid). Personen, die unter Platzangst oder Schwindel leiden und Menschen mit Herzschrittmachern wird von der Besichtigung abgeraten.
Die Sicherheitsbestimmungen der MVA bekommen Sie mit der Anmeldebestätigung zugesendet. Die Führung ist entgeltfrei, jedoch ist eine Anmeldung bei der VHS Löhne erforderlich. Bei Druck des Programmheftes stand der Termin für die Führung noch nicht fest. Sie können sich jedoch vormerken lassen.
Treffpunkt: Parkplatz Nordgelände, Wiesenstraße, etwa 100 m links der Einfahrt der Müllverbrennungsanlage

Dauer ca. 2,5 Stunden
Mindestalter: 16 Jahre

Kurs abgeschlossen Krippenfahrt Rheine mit Rathaus- und Domführung in Osnabrück (201-18142)

Sa. 18.01.2020 08:45 - 17:30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das erste Ziel dieser Tagesexkursion führt uns nach Osnabrück, der Stadt des Westfälischen Friedens von 1648. Nach 30 Jahren Krieg wurde in den Rathäusern der Städte Münster und Osnabrück zum ersten Mal in der Geschichte ein Krieg durch Verhandlungen statt Niederlage beendet. Seither werden die Rathaussäle auch als "Friedenssaal" bezeichnet. Friedenssaal, Schatzkammer und das Stadtmodell (Osnabrück im Jahre 1633) bilden die Schwerpunkte der Führung im Rathaus. Bevor es dann zur Krippenführung nach Rheine weitergeht, frühstücken wir im "Landcafé am Goldbach" in Lotte. In der St. Antonius Basilika in Rheine wird seit Jahrzehnten eine ganz besondere Krippe in der Krypta unter dem Altar aufgebaut. Neben vielen alltäglichen Szenen auf dem Lande, die in den Nischen aufgebaut sind, ist der Blick auf das nächtliche Bethlehem unter dem Sternenhimmel ein ganz besonderes Erlebnis. Der Eindruck der realen Entfernung von etwa 30 Meter wird durch einen verkleinerten Maßstab der Szenerie um ein Vielfaches vergrößert. Die Führung in der Basilika ist kostenlos, es wird jedoch um eine kleine Spende für ein Kinderheim in Jubarkas (Litauen) gebeten.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritte und Führungen sowie ein Frühstück enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Besichtigung des Landmaschinenmuseum der Firma Krone (201-18143)

Mi. 25.03.2020 08:35 - 18:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Zunächst geht zum Frühstücken nach Bevergern ins Klostercafé. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1669 für die Stiftsdamen des Zisterzienserklosters Gravenhorst errichtet und liegt mitten im historischen Stadtkern.
Anschließend fahren wir weiter zum Landmaschinenmuseum der Firma Krone. Sie wurde 1906 vom Schmiedemeister Bernhard Krone und seiner Frau Anna 1906 in Spelle bei Rheine gegründet. Als die beiden Söhne 1924 die Firma für Hufbeschlag, Handel mit Eisenwaren und Haushaltsgeräten übernahmen, begannen sie mit der Herstellung landwirtschaftlicher Hilfsgeräte. Im Museum gibt es einen Überblick über die Entwicklung der handbetriebenen landwirtschaftlichen Hilfsmaschinen bis zu den computergesteuerten, automatisierten Hightechmaschinen von heute.

Die Firma Krone ist heute der europäische Hersteller für Grünfuttererntetechnik. Der von ihm hergestellte Häcksler „BiG X“ ist mit 1000 PS der stärkste Häcksler der Welt. Hinter der Bezeichnung „BiG M“ verbirgt sich der Mähaufbereiter mit einer Arbeitsbreite von 13,30 m. Viele dieser im Laufe der Jahrzehnte entwickelten Landmaschinen werden in einem historischen Überblick während einer Führung erklärt und zu sehen sein.

Im Anschluss an die Museumsführung können wir uns noch eimal bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der Gaststätte "Haus Krone" für die Rückfahrt stärken.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Frühstück, Führung sowie eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen enthalten.

Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Anmeldung möglich Iserhatsche (201-18144)

Mi. 22.04.2020 08:00 - 18:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das erste Ziel unserer Tagesexkursion ist das Hofcafé "Landleben" in Gilten, in dem wir uns für den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück stärken.
Iserhatsche ist ein 23 Hektar großer Landschaftspark bei Bispingen. Der Name geht zurück auf den Berliner Stahlbauunternehmer Ernst Noelle der das Gelände Anfang des 20. Jahrhunderts für die Jagd kaufte. "Iserhatsche" nannte ihn seine Mutter, was auf Plattdeutsch "Eisenherzchen" bedeutet. Im Jahre 1910 kaufte der Unternehmer auf der Weltausstellung in Brüssel eine Villa der Wolgaster Häuserbaugesellschaft, die er als Jagdhaus nutzen wollte und in seinem Park aufbauen ließ. Es war das erste Fertighaus in der Lüneburger Heide. Der heutige Besitzer Uwe Schulz-Ebschbach richtete in der Villa reichhaltig ausgestattete Zimmer verschiedener Epochen ein. Im Spiegelsaal können auch Trauungen stattfinden. Jeder Raum zeugt von hoher Handwerkskunst. Weitere Gebäude wurden neu errichtet, u. a. das "Montagnetto" eine Miniaturdarstellung eines italienischen Schlosses. Im Gebäude kann ein pompös ausgestatteter Festsaal von 100 Personen genutzt werden. Andere Gebäude enthalten unzählige kuriose Sammlungen. Eine begehbare Arche Noah mit geschnitzten Tieren und vor allem der Philosophie Barockgarten mit den vom Bildhauer und Maler W.O. Hengstenberg geschaffenen naturnahen Metallbäumen, den vergoldeten Blättern und Wurzeln und bespielbaren Glocken, entführen auch Erwachsene in eine einmalige Wunder- und Phantasiewelt. Aber es gibt auch noch den weitläufigen Park, der weitestgehend naturbelassen ist.
Unsere Gruppe wird eine 1-stündige Führung erhalten. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit zur freien Verfügung, um sich das Gelände individuell anzugucken und/oder einen Kaffee trinken zu gehen.



Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Anmeldung möglich Emsflower (201-18145)

Di. 05.05.2020 08:15 - 18:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Der Gärtner Jan Kuipers gründete 1954 in Holland einen Gartenbautrieb. 2004 kaufte er 100 Hektar Land in Emsbüren und gründete damit den größten Gartenbaubetrieb Europas. Fast die Hälfte der Fläche sind Gewächshäuser in denen hauptsächlich Beet- und Balkonpflanzen kultiviert werden sowie Tomaten, Paprika, Auberginen und verschiedene Sorten Schnittblumen. Bis zu 300 Millionen Pflanzen verlassen jährlich die Gärtnerei. Diese Produktionsmenge lässt sich nur durch Automatisierung erreichen und zeigt die Zukunft in Gartenbaubetrieben.

Während der Führung sieht man von erhöht verlaufenden Wegen die automatische Füllung der Blumentöpfe und das Pflanzen von Stecklingen durch Roboterarme. Die fertig bestückten Transportwagen werden anschließend automatisch auf Induktionsbahnen in die entsprechenden Gewächshäuser befördert. In den Tomatengewächshäusern wird erklärt, wie die bis zu 15 m lang wachsenden Pflanzen in den 4,50 hohen Gewächshäusern immer auf Augenhöhe geerntet werden können. Um die Gewächshäuser umweltschonend zu betreiben zu, werden zur Bewässerung Regenwasserauffangbecken genutzt. Für die Schädlingsbekämpfung kommen Nützlinge zum Einsatz und Strom und Wärme werden durch die Verbrennung von Baumschnittabfall erzeugt.
Der gewonnene Wasserdampf treibt eine Turbine für die Stromerzeugung an und das heiße Wasser dient zur Beheizung der Gewächshäuser.
Ein Tropen- und Schmetterlingshaus bieten nach der Führung Entspannung.

Anschließend geht es zu einer nahegelegenen kleinen Pumpernickelfabrik, die in einer Holländergaleriemühle von 1802 in Emsbüren produziert. Nach der Besichtigung gibt es in der Mühle Kaffee und Kuchen.

Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.



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