Programm / Programm / Kultur, Kreativität, Handwerk / Kunst, Kunstgeschichte
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Kurs abgeschlossen Bodenschätze und die Welt des Mittelalters in der Lüneburger Heide (182-18152)

Do. 11.10.2018 07:45 - 20:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das Albert-König-Museum in Unterlüß, im Naturpark Südheide zwischen Celle und Uelzen, zeigt in seinem ehemaligen Wohnhaus den Nachlass des Landschaftsmalers Albert König. Neben wechselnden Kunstausstellungen ist im Museum eine umfangreiche Dokumentation über Kieselgur zu sehen, dessen Entdeckung der Heideregion einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Im Jahre 1863 entstand der erste Kieselgur-Abbau der Welt. Durch die vielseitigen Eigenschaften wurde Kieselgur zum Ausgangsstoff mit unbegrenzten Möglichkeiten. So findet man es beispielsweise in Filteranlagen für Trinkwasser, Getränken, Ölen, Zahnpasta, Düngemitteln, Asphalt und Autoreifen. Bis 1994 wurde in Unterlüß und Umgebung Kieselgur abgebaut.
Anschließend gibt es ein Heidefrühstück im Freilichtmuseum Hösseringen, das 1975 vom Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide gegründet wurde. Auf der letzten Station, im Kloster Ebstorf nördlich von Uelzen, befindet sich eine der ältesten und detailreichsten Weltkarten des Mittelalters. Sie ist etwa 200 Jahre vor der Fahrt von Kolumbus nach Amerika entstanden und zeigt uns heute anschaulich die Vorstellung der Welt in der damaligen Zeit. Im 2. Weltkrieg zerstört, wurde die mit einem Durchmesser von 3,57 m große Karte aufgrund von Archivaufnahmen wieder originalgetreu hergestellt. Das Kloster Ebstorf wurde 1160 von Prämonstratensermönchen gegründet und im Stil norddeutscher Backsteingotik errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde es zum Frauenkloster und noch heute leben evangelische Frauen mit einer Äbtissin im Kloster.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen sowie das Frühstück im Freilichtmuseum Hösseringen enthalten.

Anmeldung auf Warteliste Königliche Weihnachten Besichtigung Schloss Marienburg und Weihnachtsmarkt Hameln (182-18153)

Mi. 05.12.2018 09:30 - 19:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Die diesjährige Weihnachtsfahrt führt uns in das Schloss Marienburg in der Nähe von Hannover. Nach einem Frühstück in der Kaffeediele Degersen, auf einem ehemaligen Bauernhof in Wennigsen, startet die Besichtigung im weihnachtlichen Ambiente des Welfenschlosses. König Georg V., letzter König von Hannover, der von 1858 bis 1869 regierte, schenkte seiner Ehefrau, der Königin Marie, zu ihrem 39. Geburtstag das nach ihr benannte Schloss Marienburg. Es wurde in der Zeit von 1857 bis 1867 im deutschen neugotischen Stil als Vierflügelanlage um einen geschlossenen Innenhof gebaut. Mit 130 Zimmern, dem alles überragenden Bergfried und in 135 m Höhe am Südwesthang des Marienbergs gelegen, gleicht es einem Märchenschloss. Mächtige Torbauten mit einer Zugbrücke und einem Fallgitter, Schießscharten in den dicken Wänden und zinnenbewehrte Mauern entsprachen dem Geschmack der Zeit. Eine Warmwasserheizung und im Boden versenkbare Außentüren des Rittersaals waren moderne Innovationen. Die teilweise noch original vorhandene Inneneinrichtung wurde im Laufe der Jahrzehnte entsprechend ergänzt und bietet dem Besucher heute einen Eindruck adeliger Wohnkultur. Zur Weihnachtszeit erlebt man bei einer Führung die Räume des Schlosses so, wie sie um die Jahrhundertwende für die königliche Familie weihnachtlich geschmückt waren. Danach geht es zum Weihnachtsmarkt in die Rattenfängerstadt Hameln, wo Sie Zeit zur freien Verfügung haben werden.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führung sowie das Frühstück in der Kaffeediele Degersen enthalten.

Anmeldung möglich Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife Ausstellung im Museum Ludwig, Köln mit anschließender Besichtigung des WDR (182-18161)

Sa. 10.11.2018 07:15 - 21:30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozent: Dr. Torsten Otte

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet Sie auf dieser Tagesexkursion nach Köln. Am Vormittag steht ein Besuch der Ausstellung "Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife" im Museum Ludwig auf dem Programm. Die Malerin Gabriele Münter wurde 1877 als Tochter eines gebürtigen Herforders in Berlin geboren. Ein Jahr später zog die Familie zurück nach Herford und lebte dort bis 1884. Gabriele Münter studierte zunächst in Düsseldorf und hielt sich dann in Amerika auf, wo sie ihren Aufenthalt durch eine Vielzahl von Fotos dokumentierte. 1901 ging sie nach München, um ihr Studium fortzusetzen. Dort lernte sie Wassily Kandinsky kennen und wurde seine langjährige Lebensgefährtin. Münter wurde eine zentrale Künstlerfigur des deutschen Expressionismus und der Künstlergruppe "Der Blaue Reiter", deren Gründung in ihrem Haus in Murnau stattfand. Die Ausstellung im Museum Ludwig zeigt mit über hundert Gemälden - darunter erstmals der Öffentlichkeit präsentierte Werke aus dem Nachlass - wie wichtig und eigenständig Gabriele Münter als Malerin war. Zudem präsentiert die Schau ausführlich ihre Offenheit und Experimentierfreudigkeit als Malerin, Grafikerin und Fotografin. Am Nachmittag ist eine Besichtigung der Radio- und Fernsehstudios des Westdeutschen Rundfunks im Zentrum von Köln geplant.
Im Reisepreis sind die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führung durch die Ausstellung sowie die Besichtigung des WDR und die Reiseleitung enthalten.

Anmeldung möglich Kunstgespräch Künstler, Stile und Epochen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert (182-33115)

Do. 11.10.2018 (18:00 - 19:30 Uhr) - Do. 13.12.2018, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1
Dozent: Dr. Torsten Otte

Unsere Reihe "Kunstgespräch" lädt Sie zu einer Gesprächsrunde zur bildenden Kunst ein und möchte Ihnen dabei einen Überblick über Künstler, Stile und Epochen der bildenden Kunst von der Antike bis zum 21. Jahrhundert vermitteln.
Im Rahmen der Veranstaltungen werden Kunstwerke erläutert und analysiert, Künstlerbiografien vorgestellt sowie Hinweise zu aktuellen Ausstellungen und Leseempfehlungen zur Vertiefung gegeben. Darüber hinaus sind Sie zur Diskussion eingeladen.