Das Schloss Fürstenberg wurde um 1300 auf einem Felsrücken 80 m über der Weser als Turmburg errichtet und um 1600 als Jagdschloss mit einer roten Sandsteinfassade im Weserrenaissancestil umgebaut. Im Jahre 1747 begann im Schloss die Herstellung des heute berühmten Fürstenberger Porzellans, dem "weißen Gold der Weser". Mit der Auslagerung der Produktion 1974 wurde der schon seit 1957 bestehende Museumsteil auf das gesamte Schloss erweitert. Im Jahre 2017, nach zweijähriger umfangreicher Renovierung und Umbauarbeiten konnte die Wiedereröffnung gefeiert werden. Nach der Führung geht es weiter zur nahegelegenen Industrieglashütte in Boffzen. Bei einer Werksbesichtigung erlebt man, wie aus der ca. 1.600 Grad heißen Glasmasse, die als Hauptbestandteil aus Quarzsanden besteht, serienmäßig maschinell Gebrauchsglas hergestellt wird. Zu Beginn der Exkursion wird das erstmals 1222 erwähnte Rittergut Meinbrexen besichtigt. Seit 2004 wird das Rittergut in 7. Generation von Hilmar von Mansberg mit seiner Frau Silke bewirtschaftet. Forstwirtschaft und Ackerbau mit einer Erdbeer- und Weihnachtsbaumplantage, kulturelle Veranstaltungen, Restauration und Ausstellungen sind heute u.a. die wirtschaftliche Grundlage. Seit einigen Jahren wird der vor etwa 250 Jahren auf dem Rittergut angelegte und in Vergessenheit geratene Freimaurergarten nach und nach freigelegt und ist der wohl einzige noch erhaltene Freimaurergarten Deutschlands.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen sowie das Frühstück auf dem Rittergut Meinbrexen enthalten.


Termin(e)

Do. 24.05.2018, 08:15 - 20:00 Uhr

8 Unterrichtseinheiten / 1 Termin


Entgelt

59,00 € / 59,00 € erm.


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
24.05.2018 08:15 - 20:00 Uhr   Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle