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Kurs fast ausgebucht Krippenfahrt Rheine mit Rathaus- und Domführung in Osnabrück (201-18142)

Sa. 18.01.2020 08:45 - 17:30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das erste Ziel dieser Tagesexkursion führt uns nach Osnabrück, der Stadt des Westfälischen Friedens von 1648. Nach 30 Jahren Krieg wurde in den Rathäusern der Städte Münster und Osnabrück zum ersten Mal in der Geschichte ein Krieg durch Verhandlungen statt Niederlage beendet. Seither werden die Rathaussäle auch als "Friedenssaal" bezeichnet. Friedenssaal, Schatzkammer und das Stadtmodell (Osnabrück im Jahre 1633) bilden die Schwerpunkte der Führung im Rathaus. Bevor es dann zur Krippenführung nach Rheine weitergeht, frühstücken wir im "Landcafé am Goldbach" in Lotte. In der St. Antonius Basilika in Rheine wird seit Jahrzehnten eine ganz besondere Krippe in der Krypta unter dem Altar aufgebaut. Neben vielen alltäglichen Szenen auf dem Lande, die in den Nischen aufgebaut sind, ist der Blick auf das nächtliche Bethlehem unter dem Sternenhimmel ein ganz besonderes Erlebnis. Der Eindruck der realen Entfernung von etwa 30 Meter wird durch einen verkleinerten Maßstab der Szenerie um ein Vielfaches vergrößert. Die Führung in der Basilika ist kostenlos, es wird jedoch um eine kleine Spende für ein Kinderheim in Jubarkas (Litauen) gebeten.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritte und Führungen sowie ein Frühstück enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Kunst-Vortrag: William Turner (201-18149)

Do. 09.01.2020 19:00 - 20:30 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Anke Steinhauer

Erstmalig nach zwei Jahrzehnten sind in Deutschland wieder Werke von William Turner zu sehen, des wohl bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik. Die Ausstellung stellt die Reisen Turners in die Schweiz und nach Italien in den Fokus. Zudem wird der Bogen von den künstlerischen Anfängen an der Royal Academy bis zu den grandiosen Arbeiten des Spätwerks gespannt, die in ihrer einzigartigen Verbindung von Licht und Farbe von der stilistischen Freiheit des Künstlers zeugen und auch heute noch durch ihre Modernität bestechen. Das Meer ist eines der zentralen Themen im Werk von Turner, das er in "Seestücken" fortlaufend bearbeitet. Immer ist das Meer Gegenstand einer eindringlichen, manchmal dramatischen Erzählung, die den Betrachter mit der Urgewalt der Elemente und ihren todbringenden Kräften konfrontiert.

Anmeldung möglich Exkursion nach Münster in das Westfälische Landesmuseum zur Ausstellung "William Turner. Horror and Delight" (201-18150)

Sa. 11.01.2020 09:00 - 19:00 Uhr Uhr, Treffpunkt: Erich-Maria-Remarque Platz, Löhne
Dozentin: Anke Steinhauer

Joseph Mallord William Turner (1775 - 1851) gilt als der bedeutendste bildende Künstler Englands in der Epoche der Romantik. Landschaften und Seestücke waren seine bevorzugten Themen, dem Licht und der Atmosphäre galt dabei sein besonderes Interesse. Weil seine Darstellungsweise bis zur Entmaterialisierung des Gegenständlichen ging und er das Licht und die Farbe von Sonnenlicht, Feuer und Wasser in ganz neuartiger Weise zum eigentlichen Thema seiner Bilder machte, beeinflusste er stark die Impressionisten. Turner war ein schnell arbeitender und enorm produktiver Künstler. Der größte Teil seiner ausgestellten Gemälde ist in den Londoner Museen und anderen angelsächsischen Sammlungen zu sehen, daher ist die Ausstellung in Münster eine echte Besonderheit!
Im Reisepreis sind Busfahrt, Reiseleitung sowie Eintritt und Führung enthalten.
Die Exkursion wird in Zusammenarbeit mit der VHS Lübbecker Land angeboten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Abfahrt in Lübbecke: 8:30 Uhr Stadthalle Lübbecke
Abfahrt in Löhne: 9:00 Uhr, Erich-Maria-Remarque Platz
Rückkehr ca. 19 Uhr

Vortrag zur Vorbereitung auf die Kunstexkursion
William Turner
Donnerstag, 9.1.2020, 19:00 - 20:30 Uhr
VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
7,00 € / 3,50 € erm. Abendkasse
Kursnummer: 201-18149

Plätze frei Making van Gogh Geschichte einer deutschen Liebe (201-18151)

Do. 06.02.2020 07:45 - 21:15 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Erika Mosel

Unsere Kunstexkursion im Herbst führt in das Städel Museum Museum Frankfurt, wo eine umfassende Ausstellung zu Vincent van Gogh (1853 - 1890) zu sehen ist. Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Museums thematisiert die besondere Rolle, die Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland spielten, der als Vorreiter der modernen Malerei gilt. Zum anderen wird die entscheidende Rolle van Goghs als Vorbild für die Kunst des deutschen Expressionismus beleuchtet. Die Ausstellung nimmt das Werk van Goghs erstmalig umfassend im Kontext seiner Rezeption in Deutschland in den Blick. Den Ausgangspunkt bildet eine Auswahl von Schlüsselwerken aus allen Schaffensphasen des niederländischen Malers. Darauf aufbauend widmet sich die Präsentation der Bedeutung van Goghs für die Entwicklung der deutschen Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wichtiger Referenzpunkt ist hierbei die umfangreiche Städel Sammlung von Werken des Expressionismus. Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter über 50 zentrale Werke von van Gogh und 70 Werke weiterer für die Moderne bedeutender Künstlerinnen und Künstler.
Im Reisepreis sind Busfahrt, Reiseleitung sowie Eintritt und Führung enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Max Beckmann weiblich-männlich (201-18153)

Sa. 16.05.2020 08:15 - 18:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozent: Helmut Wöhler

Max Beckmann (1884 - 1950) ist einer der großen Künstler der Moderne und gilt als kraftvoller Interpret der Welt und seiner Zeit. Sein Hauptinteresse galt dem Menschen. Die Ausstellung untersucht erstmals die zahlreichen, oft widersprüchlichen Rollen von Weiblichkeit und Männlichkeit in seiner Kunst. Die rund 180 gezeigten Gemälde, Plastiken und Werke auf Papier machen die Breite und gesellschaftliche Relevanz des Themas der Geschlechter erfahrbar und ermöglichen ein tieferes Verständnis Beckmanns feacettenreicher, sinnlicher Kunst. Seine Selbstdarstellungen und Doppelbildnisse, die Portraits von Männer von Männern und Frauen seiner Zeit sowie mythologische und biblische Figurenbilder machen Grundkonstanten menschlichen Zusammenseins eindrucksvoll erfahrbar: Begehren, Hingabe, Werben, zurückweisung, Abhängigkeit, Widerstreit, Freiheitsdrang und Verschmelzung.
Der umfangreiche Beckmann-Bestand der Hamburger Kunsthalle wird dafür um wichtige Leihgaben aus privaten und öffentlichen Leihgaben im In- und Ausland bereichert.
Im Reisepreis sind Busfahrt, Reisebegleitung sowie Eintritt und Führung enthalten.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Kunstvortrag: Rembrandt (1606 - 1669) (201-33111)

Mi. 29.01.2020 19:00 - 20:30 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Anke Steinhauer

Rembrandt Harmenszoon van Rijn ist neben Peter Paul Rubens (mit dem wir uns im nächsten Semester ausführlich beschäftigen werden) einer der bedeutendsten und bekanntesten niederländischen Künstler des Barocks. Sein Schaffen fiel in die Epoche des Goldenen Zeitalters, als die Niederlande eine politische, wirtschaftliche und künstlerische Blütezeit erlebten. Rembrandt eröffnete 1625 in Leiden sein erstes Atelier und zog bald Aufmerksamkeit auf sich. Seit 1631 in Amsterdam entwickelte er sich zu einem gefeierten Künstler. Trotzdem litt er zeitweise unter erheblichen finanziellen Problemen, ging 1656 in Insolvenz und starb in Armut.
Rembrandt betätigte sich als Maler, Radierer und Zeichner, führte eine Werkstatt und bildete Künstler aus. Sein Gesamtwerk umfasst unter anderem Porträts, Landschaften sowie biblische und mythologische Themen. Der Vortrag eignet sich zur Vorbereitung auf die "Inside Rembrandt", die noch bis zum 1. März 2020 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln zu sehen ist.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Kunstvortrag: Claude Monet und der französische Impressionismus (201-33112)

Mi. 29.04.2020 19:00 - 20:30 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Anke Steinhauer

Claude Monet gilt als einer der einflussreichsten Vertreter des Impressionismus und in diesem Jahr zeigt das Museum Barberini in Potsdam eine groß angelegte Retrospektive des französischen Malers.
Zeit seines Lebens galt sein besonderes Interesse stimmungsvollen Naturdarstellungen, die von einer grenzenlos experimentierfreudigen Erforschung von Farbe, Schatten und Licht geprägt waren. Wie viele seiner impressionistischen Kollegen lehnte Monet das traditionelle Arbeiten im Atelier weitgehend ab und malte stattdessen in freier Natur. Er erkundete die sonnendurchflutete Riviera ebenso wie die raue Meeresküste in der Bretagne. Er wollte flüchtige Natureindrücke und selbst die subtilsten Veränderungen erfassen. "Für mich existiert eine Landschaft niemals an und für sich, denn ihre Erscheinung verändert sich mit jedem Augenblick", schrieb Monet 1891.

Plätze frei Kunstvortrag: Max Beckmann (201-33114)

Do. 14.05.2020 19:00 - 20:30 Uhr, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1
Dozentin: Michael Girke

Max Beckmann (1884 - 1950) gehört zu den führenden deutschen Expressionisten und ist überdies einer der bedeutendsten Künstler des 20 Jahrhunderts. Der Maler, der von den Nationalsozialisten als "entartet" verfemt und ins Exil getrieben wurde, musste schon den Ersten Weltkrieg und die Krisen der Weimarer Republik am eigenen Leib erfahren. Michael Girke, Beckmannbewunderer und - experte seit langem, zeigt, wie diese Erfahrungen in Beckmanns Werken verdichtet zum Ausdruck kommen - unter starker Berücksichtigung des Themas der Geschlechterspannung, seines Verhältnisses zur "weiblichen Sphäre" also, die sich insbesondere in den Bildmotiven Ausdruck verschafft, die seine Ehefrau Mathilde ("Quappi") Beckmann zum Gegenstand haben.