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Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit Ausstellung (201-11101)

Mo. 06.01.2020 (17:00 - 22:00 Uhr) - Di. 30.06.2020, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin:

Am 9. November 1989 fiel die Mauer, die Deutschland 40 Jahre lang trennte. Die Ausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer zeichnet zum 30. Jahrestag von Mauerfall und Wiedervereinigung die umwälzenden Veränderungen zwischen 1989 und 1990 nach. Sie macht ein wesentliches Thema der jüngeren deutschen Geschichte in Wort und Bild erfahrbar und wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Die Schau umfasst 20 Tafeln, die als Poster-Set im Format DIN A1 vorliegen. Sie präsentiert über 100 zeithistorische Fotos und Dokumente. QR-Codes verlinken zu 18 Videointerviews mit Akteurinnen und Akteuren der Friedlichen Revolution, die auf der Webseite https://zeitzeugen-portal.de zu finden sind.
Die VHS Löhne zeigt die Ausstellung vom 7. Januar bis zum 26. Juni 2020. Bei Schulklassen ist eine vorherige Anmeldung in der VHS erwünscht.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit Ausstellungseröffnung durch Rainer Eppelmann (201-11102)

Mi. 25.03.2020 19:00 - 20:30 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozent: Rainer Eppelmann

Am 9. November 1989 fiel die Mauer, die Deutschland 40 Jahre lang trennte. Die Ausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer zeichnet zum 30. Jahrestag von Mauerfall und Wiedervereinigung die umwälzenden Veränderungen zwischen 1989 und 1990 nach. Sie macht ein wesentliches Thema der jüngeren deutschen Geschichte in Wort und Bild erfahrbar und wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Die Schau umfasst 20 Tafeln, die als Poster-Set im Format DIN A1 vorliegen. Sie präsentiert über 100 zeithistorische Fotos und Dokumente. QR-Codes verlinken zu 18 Videointerviews mit Akteurinnen und Akteuren der Friedlichen Revolution, die auf der Webseite https://zeitzeugen-portal.de zu finden sind.

Die VHS Löhne zeigt die Ausstellung vom 7. Januar bis zum 26. Juni 2020. Bei Schulklassen ist eine vorherige Anmeldung in der VHS erwünscht.
Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 25. März 2020 im Rahmen eines Vortrags vom Zeitzeugen und Bürgerrechtler Rainer Eppelmann. In seinem Vortrag wird es nicht nur um die Tage im Herbst 1989 und die 327 Tage bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nach 40-jähriger Teilung gehen, sondern es wird auch retrospektiv beleuchtet werden, welche Fehler gemacht wurden und welche Aufgaben und Probleme noch zu lösen sind.

Rainer Eppelmann, Jahrgang 1943, wurde in Berlin geboren und studierte Theologie. Er war einer der bekanntesten Oppositionellen in der damaligen DDR und 1989 Mitbegründer der Partei Demokratischer Aufbruch (DA). 1990 war er Abgeordneter der Volkskammer in der CDU/DA und vom März bis Oktober 1990 Minister für Abrüstung und Verteidigung in der letzten DDR-Regierung. 1990 bis 2005 saß er als Abgeordneter im Bundestag. Seit 1998 ist er ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Am 2. Oktober 2019 wurde ihm für seinen politischen Widerstand in der DDR das große Bundesverdienstkreuz von Frank-Walter Steinmeier verliehen.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Gerhard Trabert Der Straßen-Doc Obdachlosigkeit Helfen statt Vorbeilaufen (201-11103)

Di. 11.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, EG, Saal 2
Dozent: Gerhard Trabert

Gerhard Trabert hilft dort, wo andere wegschauen: Der Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie ermöglicht als "Arzt der Armen" all jenen eine kostenlose ärztliche Versorgung, die sich eine reguläre Behandlung nicht leisten können. Mit seinem Arztmobil ist er in Mainz und Umgebung unterwegs - frei nach dem Motto: "Wenn der Patient nicht zum Arzt kommt, kommt der Arzt zum Patienten". Dabei versucht der "Medical-Streetworker" nicht nur, die körperlichen Leiden seiner Patient/-innen zu lindern, sondern ihnen auch emotional zur Seite zu stehen.

Mit seinem Buch möchte der renommierte Mediziner ein Bewusstsein für die Probleme jener Menschen schaffen, die von der Gesellschaft abgehängt wurden und sich selbst nicht mehr helfen können. "Der Straßen-Doc - Unterwegs mit den Ärmsten der Gesellschaft" ist ein Plädoyer dafür, in einer sich entfremdenden Gesellschaft wieder genauer hinzuschauen und mit einer offenen Geisteshaltung denjenigen zu begegnen, die sonst nur Ablehnung erfahren.
Die Veranstaltung findet in Kooperation der VHS Löhne, der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V. statt.

Über den Autor
Gerhard Trabert machte sich bundesweit als "Armenarzt" einen Namen. Der Professor für Sozialmedizin und -psychiatrie, Arzt für Allgemein- und Notfallmedizin und Inhaber des G. Trabert Verlags sowie Gründer des Vereins "Flüsterpost", der Kinder krebskranker Eltern unterstützt, ist Träger vielfacher Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz und der Paracelsus-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Ärzteschaft.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Die Wahrheit ist der Feind Warum Russland so anders ist Golineh Atai (201-11104)

Mi. 26.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Golineh Atai

Seit dem «Anschluss» der Krim erfindet sich Russland neu: als eine Großmacht, die national-imperialistisch spricht und aggressiv handelt. Das sagt Golineh Atai, die in der VHS über die Politik Russlands und ihr Buch spricht. Sie zeigt in ihrer Veröffentlichung die tieferen Gründe für eine Politik, die im Westen kaum wahrgenommen, in falsche Vergleiche herunter gebrochen oder einfach verdrängt werden. «Wer die neue russische Politik verstehen will, muss verstehen, was die Russen über sich selbst und die Welt erzählen», so Atai. Der «Große Vaterländische Krieg», Josef Stalin und rechte Denker seien die Referenzgrößen, an denen Russland sich messe. Die «belagerte Festung Russland», die «faschistische Nato» oder die «kleinrussische Ukraine» folgten daraus als Selbst- und Fremdbilder. Sie führt dazu aus, Russland sehe sich im Krieg. Und Russlands Aggression existiere längst auch dort, wo es keine eindeutigen Grenzen mehr gebe: in alten und neuen globalen Medien, im Cyberspace, im Wirtschaftsraum. Golineh Atai erklärt, warum Russland die Weltordnung offen herausfordere, in einer Zeit, in der die freie Welt an der Fortdauer ebendieser Ordnung zweifle.

Golineh Atai wurde 1974 in Teheran geboren und kam mit ihren Eltern im Alter von fünf Jahren nach Deutschland. Von 2006 bis 2008 war sie für die ARD als Korrespondentin in Kairo, danach folgten verschiedene Stationen als Redakteurin und Reporterin für «Tagesschau» und «Morgenmagazin». Von 2013 bis 2018 war sie ARD-Korrespondentin in Moskau, derzeit arbeitet sie wieder von Köln aus für den WDR. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. als «Journalistin des Jahres 2014», mit dem Peter-Scholl-Latour-Preis sowie dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Florian Schwinn Rette den Boden! Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen (201-11105)

Mi. 22.04.2020 19:30 - 21:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozent: Florian Schwinn

Die Böden unter unseren Füßen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten. Florian Schwinn fordert dringend, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken - dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den Füßen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation der VHS Löhne mit der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) statt und ist Teil der Klimareihe "Wie nachhaltig ist Löhne?".

Über den Autor:

Florian Schwinn (Jahrgang 1954) ist Journalist im Bereich Politik und Wissenschaft. Er hat für Print und Hörfunk gearbeitet, Radiofeature produziert und moderiert beim Hessischen Rundfunk die mehrfach ausgezeichnete Radiosendung »Der Tag«. Seit vielen Jahren bearbeitet er Umweltthemen und kümmert sich um die Ausbeutung und den Schutz der natürlichen Ressourcen und unser zwiespältiges Verhältnis zu den »anderen« Tieren.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Christlich-islamischer Gesprächsabend Vom Umgang mit Fremdem und Fremden im Koran (201-11182)

Mi. 05.02.2020 19:00 - 21:15 Uhr, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1
Dozentin: Christlich-islamische Dialoggruppe

Im vergangenen Semester haben wir uns damit beschäftigt, den Ursachen und Beweggründen von Vorurteilen fremden Menschen und Sitten gegenüber auf den Grund zu gehen. In diesem Semester möchten wir fragen, wie sich Koran und Bibel hinsichtlich eines im Lande ankommenden oder auch wohnenden "fremden" Menschen verhalten. An diesem ersten Abend soll herausgefunden werden, was wir im Koran dazu lesen können, und welche Hilfe hinsichtlich des Zusammenlebens einheimischer und zugewanderter Bevölkerung uns hier an die Hand gegeben wird.
Herzliche Einladung zu dieser sicher interessanten Spurensuche, die wir unter Leitung von Kulturwissenschaftlerin Edith Nemetschek gemeinsam erarbeiten möchten!

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Christlich-islamischer Gesprächsabend Der Fremdling in der Bibel unter Gottes besonderem Schutz (201-11183)

Mi. 03.06.2020 19:00 - 21:15 Uhr, Gemeindehaus der ev. luth. Kirche Löhne-Ort, Bünder Str. 188
Dozentin: Christlich-islamische Dialoggruppe

Auch die Bibel kennt Vorschriften und Gebote, wie die Begegnung zwischen einheimischen und fremden Menschen zu regeln ist.
An diesem Abend möchten wir unter der Leitung von Pfarrer Teofil Nemetschek zusammen herausfinden, wo die Bibel welche Verhaltensregeln aufweist und wie diese uns in unserer heutigen Situation helfen können, das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten zu gestalten. Hierzu lädt die Dialoggruppe herzlich ein!

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Die Wiese Ein Paradies Nebenan Filmvorführung (201-13246)

Mi. 19.02.2020 19:00 - 21:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Petra Wiese

Jeder glaubt sie zu kennen und doch ist die Wiese voller Wunder und Überraschungen. Hunderte Arten von Tieren und Pflanzen ein Drittel unserer Tier- und Pflanzenwelt, ist hier zu Hause und lebt in enger Abhängigkeit voneinander.
Mit großem technischen Aufwand entstand eine wunderschöne Dokumentation über diesen einzigartigen Kosmos, in dem der Zuschauer den schönsten und skurrilsten Bewohnern ganz nahe kommt.
Der Film ist ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, der durch viele Faktoren bedroht ist und dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Folgen haben könnte - auch für uns!
Der Eintritt ist frei, eine Spende für den NABU kann gegeben werden - außerdem besteht an dem Abend die Möglichkeit, heimisches Saatgut für die eigene Blumenwiese zu erhalten sowie Tipps für die Anlage eines Insekteneldorados!
Veranstalter der Filmvorführung ist die NABU Ortsgruppe Löhne.
Genießen Sie mit uns an diesem Abend den Naturfilm von Jan Haft als Vorbereitung für ein lebendiges, artenreiches 2020.

Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende für den Nabu kann entrichtet werden. Veranstalter der Filmvorführung ist die Nabu Ortsgruppe Löhne.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Mein Leben mit Martha Der literarische Bericht einer ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft. (201-31110)

Mi. 05.02.2020 19:30 - 21:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Martina Bergmann

Martina kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtzig und in einer »poetischen Verfassung«. So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot, und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Oder ist es vielmehr Martha, die sich Martina ausgesucht hat? So genau ist das nicht mehr auszumachen, aber es ist auch nicht wichtig, weil sie nämlich beide glücklich sind, so wie es ist. Martina Bergmann tritt in ihrem ebenso klaren wie empathischen Bericht den Gegenbeweis dafür an, dass die Betreuung eines dementen Menschen eine Bürde sein muss. Sie schildert, wie es sich anfühlt, mit jemandem zusammenzuleben, der trotz seiner Einschränkungen klug und humorvoll, ja geradezu hellsichtig ist. Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für das würdevolle Zusammenleben der Generationen. Und ein bewegendes Portrait zweier unkonventioneller Frauen.
Eine Veranstaltung der VHS Löhne in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Löhne.
Karten an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei der VHS Löhne.