Programm / Programm / Kursdetails
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Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung und der weiteren gesellschaftlichen Entwicklung verloren gegangen. Sterbebegleitung ist jedoch keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Auch am Lebensende können wir viel Gutes tun. Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der uns die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert von den nahen Angehörigen etwas Mut und Wissen. Ihre Fragen sollen an diesem Vormittag einen Raum erhalten. Fragen wie:
- Woran erkenne ich, dass der Sterbeprozess einsetzt?
- Was passiert beim Sterben?
- Welche Hilfestellungen kann ich als An- oder Zugehöriger in Anspruch nehmen?
- Wie kann ich meinen sterbenden Angehörigen konkret unterstützen?

Die Zielsetzung dieses Vormittags ist es, Wissen zu vermitteln und damit die Teilnehmenden zu ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Eine Öffnung für dieses Thema in einer noch unbelasteten Zeit sorgt schließlich für eine gute Vorbereitung im konkreten Bedarfsfall. Diese eigene Öffnung kann langfristig vielleicht auch ein wichtiger Beitrag zu einer neuen gesellschaftlich Haltung den Themen Tod und Sterben gegenüber sein.
Daniela Möller-Peck arbeitet als Gesundheitscoach (u.a. wingwave®) und Heilpraktikerin Psychotherapie in eigener Praxis und koordiniert gleichzeitig das Ambulante Palliativ Netz im Kreis Minden-Lübbecke (PAN.).


Termin(e)

Mi. 06.06.2018, 10:30 - 12:00 Uhr

2 Unterrichtseinheiten / 1 Termin


Entgelt

0,00 € / 0,00 € erm.


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
06.06.2018 10:30 - 12:00 Uhr Alte Bünder Str. 14 VHS, Werretalhalle, VHS-Forum

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Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich.