Programm / Programm / Kursdetails
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Erich Maria Remarque (1898-1970) wurde durch seinen Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" im Jahre 1929 weltweit bekannt. Bis heute konnten allein von diesem Werk schätzungsweise über 20 Millionen Exemplare verkauft werden, es erschien in 45 Sprachen.
Erich Maria Remarque ist gebürtiger Osnabrücker, er ging dort zur Schule und wollte eigentlich Lehrer werden. Doch der Erste Weltkrieg unterbrach seine Lehrerausbildung. Remarque ging nicht freiwillig in den Krieg, er wurde nach seinem 18. Geburtstag zum Kriegsdienst eingezogen. Im Juni 1917 kam Remarque an die Westfront. Zu Beginn der großen britischen Offensive bei Ypern in Flandern wurde Remarque am 31. Juli 1917 an Bein, Arm und Hals verwundet. Nach mehreren Lazarettaufenthalten gelangte er schließlich in das Katholische Vincenzhospital der Stadt Duisburg, wo er sich bis zum Ende des Krieges aufhielt. In vielen seiner Romane greift Remarque auf seine eigene Kriegszeit zurück. Er nennt Orte, Städte und Begebenheiten (auch Löhne wird dabei erwähnt), die er selber als Soldat kennengelernt hatte. Der Vortrag geht diesen Spuren nach und zeigt die beziehungsreiche Wechselwirkung zwischen Leben und Werk von Erich Maria Remarque auf.

Zur Person: Bernhard Stegemann M.A.,Rektor a.D., ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Vorträge u.a. über Erich Maria Remarque, Hans Fallada und James Krüss. Er ist Vorsitzender der Erich Maria Remarque-Gesellschaft Osnabrück, deren Ziel ist, "humanistische Kultur, Kunst, Wissenschaft und Forschung durch die Pflege des Erbes Erich Maria Remarques und seines Gedankenguts in der Öffentlichkeit" zu fördern und zu verbreiten.


Termin(e)

Mo. 01.10.2018, 19:00 - 21:00 Uhr

2,67 Unterrichtseinheiten / 1 Termin


Entgelt

0,00 € / 0,00 € erm.


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
01.10.2018 19:00 - 21:00 Uhr Alte Bünder Str. 14 VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1

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Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich.