Programm / Programm / Kultur, Kreativität, Handwerk / Kunst, Kunstgeschichte
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Anmeldung auf Warteliste Königliche Weihnachten Besichtigung Schloss Marienburg und Weihnachtsmarkt Hameln (182-18154)

Do. 13.12.2018 09:30 - 19:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Die diesjährige Weihnachtsfahrt führt uns in das Schloss Marienburg in der Nähe von Hannover. Nach einem Frühstück in der Kaffeediele Degersen, auf einem ehemaligen Bauernhof in Wennigsen, startet die Besichtigung im weihnachtlichen Ambiente des Welfenschlosses. König Georg V., letzter König von Hannover, der von 1858 bis 1869 regierte, schenkte seiner Ehefrau, der Königin Marie, zu ihrem 39. Geburtstag das nach ihr benannte Schloss Marienburg. Es wurde in der Zeit von 1857 bis 1867 im deutschen neugotischen Stil als Vierflügelanlage um einen geschlossenen Innenhof gebaut. Mit 130 Zimmern, dem alles überragenden Bergfried und in 135 m Höhe am Südwesthang des Marienbergs gelegen, gleicht es einem Märchenschloss. Mächtige Torbauten mit einer Zugbrücke und einem Fallgitter, Schießscharten in den dicken Wänden und zinnenbewehrte Mauern entsprachen dem Geschmack der Zeit. Eine Warmwasserheizung und im Boden versenkbare Außentüren des Rittersaals waren moderne Innovationen. Die teilweise noch original vorhandene Inneneinrichtung wurde im Laufe der Jahrzehnte entsprechend ergänzt und bietet dem Besucher heute einen Eindruck adeliger Wohnkultur. Zur Weihnachtszeit erlebt man bei einer Führung die Räume des Schlosses so, wie sie um die Jahrhundertwende für die königliche Familie weihnachtlich geschmückt waren. Danach geht es zum Weihnachtsmarkt in die Rattenfängerstadt Hameln, wo Sie Zeit zur freien Verfügung haben werden.
Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führung sowie das Frühstück in der Kaffeediele Degersen enthalten.

Plätze frei Drahtmuseum und Burg Altena (191-18143)

Do. 11.04.2019 07:45 - 19:15 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das erste Ziel dieser Tagesexkursion ist das Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Harkortsee, wo wir mit einem Frühstück starten. Das Wasserschloss wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte abrissreif geworden, kaufte die Stadt Hagen 1977 das Wasserschloss. Wegen zahlreicher Fossilien und ur- und frühgeschichtlicher Besiedlungsfunde richtete die Stadt ein Museum für Vor- und Frühgeschichte ein. Anschließend geht es weiter zum Altenaer Drahtmuseum. Die Stadt Altena, auch als "Drahtzieherstadt" bezeichnet, ist schon seit Jahrhunderten mit der Eisenverarbeitung verbunden. "Vom Kettenhemd zum Supraleiter" wird im Museum die Geschichte vom Draht gezeigt, die man bei einer Führung miterleben kann. Das Museum wurde 1965 eröffnet und ist das einzige seiner Art weltweit. Das zunächst in einem Raum auf der Burg Altena untergebrachte Museum zeigt heute auf einer Fläche von 630 qm im ehemaligen Lyzeum der Stadt die vielfältige Verwendung von Draht. Ob Harfe, Klavier oder Teebeutelklammer, Draht ist einer der vielfältigsten Werkstoffe. Danach steht in unmittelbarer Nähe die Burg Altena auf dem Programm, die noch im Originalzustand erhalten ist. Sie soll der Legende nach 1108 von den Brüdern Adolf und Everhard von Berg erbaut worden sein. Weltweit bekannt geworden ist die Burg durch die Einrichtung der ersten Jugendherberge der Welt von Richard Schirrmann 1909. In der Burg ist noch ein Jugendherbergszimmer aus der Gründerzeit zu sehen. Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen im Drahtmuseum und Burg Altena sowie ein Frühstück im Wasserschloss Werdringen enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Schiffshebewerk Scharnebeck (191-18144)

Mi. 15.05.2019 08:00 - 20:15 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Ziel dieser Tagesexkursion ist das Schiffshebewerk in Scharnebeck, das bei seinem Bau im Jahre 1974 das weltweit größte seiner Art war. Es wurde gebaut, um über die Elbe den Mittellandkanal zu erreichen. Zwischen 1968 und 1976 wurde deshalb bei Artlenbeck an der Elbe mit dem Bau des 115 km langen Elbeseitenkanals begonnen. Um den Höhenunterschied von insgesamt 61 Metern zu überwinden, überbrückt die Schleuse in Uelzen 23 Meter und das Schiffshebewerk Scharnebeck die restlichen 38 Meter. Mit seinen beiden unabhängig voneinander arbeitenden Trögen mit einer nutzbaren Länge von jeweils 100 Meter und fast 12 Meter Breite, zählt es zu den leistungsstärksten Hebewerken. Nach einer Führung durch das Schiffshebewerk geht es zu Wasser auf eine Schifffahrt mit Erklärungen über den Kanal und das Hebewerk, wobei auch eine "Berg- und Talfahrt" absolviert wird. Ist man, meist nach einer gewissen Wartezeit, zur Schleusung zugelassen, dauert ein Schleusungsvorgang je Richtung etwa 15 Minuten. Jährlich werden mehr als 21.000 Schiffe durchgeschleust, Tendenz steigend. Vor dem Besuch des Hebewerks wird ein Stopp in der Heidestadt Soltau eingelegt, wo uns ein Frühstücksbuffet erwartet. Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt, Führungen und Schiffahrt im Schiffshebewerk sowie ein Frühstücksbuffet auf dem Eggershof in Soltau enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Wannenmachermuseum Emsdetten und Kloster Bentlage (191-18145)

Di. 25.06.2019 07:45 - 18:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Die Kenntnis gedroschenes Getreide mit Hilfe einer Kornwanne zu reinigen gelangte durch die Römer nach Nordwesteuropa und blieb bis ins 20. Jahrhundert fast unverändert in Gebrauch. Emsdetten war einer der wenigen Orte, in dem das Wannenmacherhandwerk Anfang des 16. Jahrhunderts Fuß fasste und über viele Generationen ausgeübt wurde. Die letzte Wannenmacherwerkstatt in Emsdetten wurde 1968 geschlossen, abgebaut und auf dem Hof Deitmar als Museum 1985 wiedereröffnet. Während einer Führung wird die körperlich anstrengende und aufwändige Flechtarbeit zur Herstellung der Wannen gezeigt, mit der die "Spreu vom Weizen" getrennt wird. Im Hauptgebäude des Hofes wird bei einer weiteren Führung die Entwicklung vom landwirtschaftlichen und vom Handwerk geprägten Dorf zur Industriestadt gezeigt. Nach einer Stärkung auf Holtkamps Deele in Ibbenbüren geht es zum Kloster Bentlage, das wunderschön in Rheine an der Ems gelegen ist. Es beherbergt eine Gemäldegalerie vom Landesmuseum Münster und eine Ausstellung der sakralen Kunstschätze des ehemaligen Klosters. Einmalig in dieser Art in Europa sind die "Reliquiengärten". Zwei altargroße Schreine mit Gebeinen wurden im 15. Jahrhundert von Zisterzienserinnen liebevoll über und über mit künstlichen Seidenblumen geschmückt. Nach der Entfernung der jahrhundertealten Staubschicht kamen die natürlichen Farben wieder zum Vorschein. Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen im Wannenmachermuseum und Kloster Bentlage sowie ein Brunch auf Holtkamps Deele enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1936) zählt zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und als Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Obgleich Kirchner nie viel reiste und den Großteil seines Lebens in Deutschland und der Schweiz verbrachte, zieht sich die Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen wie ein roter Faden durch sein Leben und Werk. Die retrospektive Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn mit mehr als 180 Werken zeigt wie der Künstler aus der Fantasie farbenprächtige Bilder von fremden Welten schuf und dabei gleichzeitig seiner Lebensrealität stets verhaftet blieb. Nach dem Besuch der Ausstellung steht für den Nachmittag eine Besichtigung des ehemaligen Gästehauses der Bundesrepublik auf dem Petersberg auf dem Programm. Zahlreiche Staatsgäste, darunter Königin Elizabeth II., Bill Clinton und Michail Gorbatschow, nächtigten schon in den eleganten Räumen des Steigenberger Grandhotels Petersberg, das auch heute noch ein beliebter Veranstaltungsort für politische Tagungen ist. Im Reisepreis sind Busfahrt, Reiseleitung sowie Eintritte und Führungen enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Kunstgespräch Künstler, Stile und Epochen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert (191-33115)

Do. 14.02.2019 (18:00 - 19:30 Uhr) - Do. 13.06.2019, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 3
Dozent: Dr. Torsten Otte

Unsere Reihe "Kunstgespräch" lädt Sie zu einer Gesprächsrunde zur bildenden Kunst ein und möchte Ihnen dabei einen Überblick über Künstler, Stile und Epochen der bildenden Kunst von der Antike bis zum 21. Jahrhundert vermitteln.
Im Rahmen der Veranstaltungen werden Kunstwerke erläutert und analysiert, Künstlerbiografien vorgestellt sowie Hinweise zu aktuellen Ausstellungen und Leseempfehlungen zur Vertiefung gegeben. Darüber hinaus sind Sie zur Diskussion eingeladen.