Programm / Programm / Politik, Gesellschaft, Umwelt / Geschichte, Heimatkunde
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Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich "Im Westen nichts Neues" - Die Entstehung von Erich Maria Remarques Antikriegsroman Ausstellung (182-12201)

Mo. 17.09.2018 (08:00 - 22:00 Uhr) - So. 28.10.2018, Werretalhalle, 1. UG (VHS-Flur)
Dozentin:

Erich Maria Remarques Roman "Im Westen nichts Neues" zählt zweifellos zu den bedeutendsten und international bekanntesten literarischen Zeugnissen zum Ersten Weltkrieg. Die Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte des 1928 erstmals publizierten Romans ist dabei bis heute von Legenden geprägt und von Lügen und Unwahrheiten verstellt. In der Ausstellung aus dem Verleih des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums Osnabrück wird die Entstehung, Veröffentlichung und Rezeption von "Im Westen nichts Neues" nachgezeichnet. An Hand von zum Teil erstmals gezeigten Originaldokumenten wird die Ausstellung die Geschichte von den ersten Entwürfen des Soldaten Remarques noch im Ersten Weltkrieg über die langwierige Konzeption des endgültigen Textes in der Weimarer Republik erläutern. Die mit der Publikation konzipierte Marketingkampagne des Ullstein-Konzerns hatte ebenso langfristigen Einfluss auf den Erfolg des Romans, wie die kontroverse Diskussion um Text und Verfilmung in den Jahren 1928 bis 1930 die Bedeutung von Im Westen nichts Neues als Antikriegs-Ikone verfestigte. Die Ausstellung zeichnet den Weg des Textes vom Autor Remarque bis zur Veröffentlichung der Buchausgabe nach, bezieht sowohl die Dokumente des Marketings als auch der Rezeption mit ein und gibt so ein detailliertes Bild der Geschichte eines Textes, der das Ende der Weimarer Republik einläutete.
Die Ausstellung ist vom 17. September bis 28. Oktober 2018 im 1. UG der Werretalhalle (VHS-Ebene) zu sehen.

Offizielle Ausstellungseröffnung
Montag, 1.10. 2018, 19.00 - 21:00 Uhr

Kurs abgeschlossen Erich Maria Remarque im Ersten Weltkrieg - sein Leben als Soldat und seine Werke darüber Vortrag und Ausstellungseröffnung (182-12203)

Mo. 01.10.2018 19:00 - 21:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1
Dozent: Bernhard Stegemann

Erich Maria Remarque (1898-1970) wurde durch seinen Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" im Jahre 1929 weltweit bekannt. Bis heute konnten allein von diesem Werk schätzungsweise über 20 Millionen Exemplare verkauft werden, es erschien in 45 Sprachen.
Erich Maria Remarque ist gebürtiger Osnabrücker, er ging dort zur Schule und wollte eigentlich Lehrer werden. Doch der Erste Weltkrieg unterbrach seine Lehrerausbildung. Remarque ging nicht freiwillig in den Krieg, er wurde nach seinem 18. Geburtstag zum Kriegsdienst eingezogen. Im Juni 1917 kam Remarque an die Westfront. Zu Beginn der großen britischen Offensive bei Ypern in Flandern wurde Remarque am 31. Juli 1917 an Bein, Arm und Hals verwundet. Nach mehreren Lazarettaufenthalten gelangte er schließlich in das Katholische Vincenzhospital der Stadt Duisburg, wo er sich bis zum Ende des Krieges aufhielt. In vielen seiner Romane greift Remarque auf seine eigene Kriegszeit zurück. Er nennt Orte, Städte und Begebenheiten (auch Löhne wird dabei erwähnt), die er selber als Soldat kennengelernt hatte. Der Vortrag geht diesen Spuren nach und zeigt die beziehungsreiche Wechselwirkung zwischen Leben und Werk von Erich Maria Remarque auf.

Zur Person: Bernhard Stegemann M.A.,Rektor a.D., ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Vorträge u.a. über Erich Maria Remarque, Hans Fallada und James Krüss. Er ist Vorsitzender der Erich Maria Remarque-Gesellschaft Osnabrück, deren Ziel ist, "humanistische Kultur, Kunst, Wissenschaft und Forschung durch die Pflege des Erbes Erich Maria Remarques und seines Gedankenguts in der Öffentlichkeit" zu fördern und zu verbreiten.

Passend zur Ausstellung vom 7. September - 25. November gibt es im Heimatmuseum einen Bildervortrag von und mit Dr. Gerhard Troche. Er ergänzt seine Bilder durch kurze Erläuterungen zu Geschichte, Entwicklung und Perspektiven dieses stählernen Bandes Russlands, das auch im Verkehr zwischen China und Europa zunehmende Bedeutung erlangt. Dr. Gerhard Troche hat sowohl privat als auch beruflich mehrere Reisen nach Russland unternommen und dabei zweimal die Transsibirische Eisenbahn in beiden Richtungen bereist. Insgesamt hat er weit mehr als 30.000 km auf russischen Schienen zurückgelegt. Bei diesen, oft mehrere Wochen langen Reisen ist ein umfangreiches fotografisches Werk entstanden, das die Transsibirische Eisenbahn, die durchfahrenen Landschaften, das Leben in und an der Bahn und die Städte entlang der Strecke mit ihrer Architektur und Kultur eindrucksvoll dokumentiert. Aufgewachsen in Löhne ist Dr. Gerhard Troche beruflich Eisenbahnexperte an der Forschungsgruppe Eisenbahn der Königlich Technischen Hochschule Stockholm in Schweden, wo er leitend in mehreren internationalen Forschungsprojekten tätig ist.

Kurs abgeschlossen Rundgang: "Löhne umsteigen" (182-12211)

So. 30.09.2018 16:00 - 17:00 Uhr, Heimatmuseum
Dozentin: Sonja Voss

Weniges hat die Entwicklung der Stadt Löhne so sehr geprägt wie der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Als Handelsweg, Arbeitgeber, Grundlage der Industriealisierung und der Entstehung eines Zentrums inmitten der Löhner Ortsteile bis hin zum sprichwörtlichen "In Löhne umsteigen" aus Erich Maria Remarques Roman, hat sich die Bahn hier einen Namen gemacht. Anlässlich der Sonderausstellung "Mythos Transsibirische Eisenbahn" folgt ein Themenrundgang den Spuren der Eisenbahn durch die Dauerausstellung. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich die Sonderausstellung im Obergeschoss anzusehen.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Geschichtswerkstatt Löhne: Der Geschichte auf der Spur (182-12232)

Mo. 24.09.2018 (17:30 - 19:00 Uhr) - Mo. 12.11.2018, VHS, Werretalhalle, EG, Raum 1
Dozent: Wolfhard Jording

Die Geschichte vor Ort aufspüren, Löhner Geschichte erinnern, bewahren und weitergeben - das ist Ziel der Geschichtswerkstatt. Sie richtet sich an alle Interessenten, die sich mit der Löhner Geschichte beschäftigen und gemeinsam in spezifischen Arbeitsgruppen einzelne Aspekte der Löhner Geschichte vertiefen möchten (wie z.B. Nationalsozialismus und Kriegsende in Löhne, Entwicklung des Löhner Bahnhofs, Geschichte der Ulenburg oder Erforschung der eigenen Familiengeschichte). Es werden verschiedene methodische Herangehensweisen - wie Werkstattgespräche, Zeitzeugengespräche, Archivarbeit, wertschätzende Biographiearbeit - vorgestellt, die sich ergänzen und die nach individueller Vorliebe angewandt werden können. So werden durch Mitarbeit in der Geschichtswerkstatt kleinere oder größere Projekte umgesetzt mit dem Ziel, Löhner Geschichte zu erfassen und erfahrbar zu machen.
Die Arbeit in der Geschichtswerkstatt lebt vom Interesse und den Beiträgen aller Teilnehmenden - bringen Sie gerne Ihre Fragen, Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen und Themen mit!
Die Geschichtswerkstatt ist eine Kooperation der Volkshochschule mit dem Heimatverein/Stadtarchiv Löhne und der Evangelischen Erwachsenenbildung.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Erzählcafé: Schöne Bescherung? Rund um Advent und Weihnachten (182-12234)

Mi. 05.12.2018 15:00 - 16:30 Uhr, VHS, Werretalhalle, VHS-Forum
Dozentin: Sabine Lucia Müller

Die Advents- und Weihnachtszeit kann so schön, aber auch schwierig sein: (nicht nur) kindliche Vorfreude, hohe Erwartungen und der Wunsch nach Zeit für die Familie treffen auf Besuchs- und Einkaufsstress. Und fast jede/r kann mindestens eine lustige, kuriose oder auch traurige Geschichte rund um den Baum oder ums Weihnachtsessen erzählen. Zum Austausch über die "schönste Zeit im Jahr" laden wir Sie im Rahmen des 9. Löhner Erzählcafés herzlich ein. Seit wann gibt es eigentlich Adventskalender und Weihnachtsmärkte? Zu Weihnachten gehört unbedingt...? Welche guten und weniger guten Erinnerungen gibt es an Weihnachten? Was ist das perfekte Weihnachtsessen? Heiße Debatten um die Gans, unwillige Schlächter des Badewannenkarpfens, Stromausfälle, Haustiere im Clinch mit dem Baum,... Zum Erzählcafé sind Interessierte aller Generationen herzlich eingeladen - sei es, um selbst von Bräuchen zu berichten, oder um den Erinnerungen anderer zu lauschen, Bilder anzusehen (bringen Sie gern einige Fotos oder Erinnerungsstücke mit!) und ins Gespräch und vielleicht Adventsstimmung zu kommen. Begleitet und moderiert wird das Erzählcafé von Sabine Lucia Müller. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende für Kaffee und Kuchen wird erbeten. Das Erzählcafé ist eine Kooperation der VHS Löhne mit dem Heimatverein/Stadtarchiv Löhne, der Evangelischen Erwachsenenbildung, dem Hospizkreis Löhne und der Stadtbücherei Löhne.

Plätze frei Tipps zur erfolgreichen Ahnenforschung (182-12245)

Di. 13.11.2018 18:00 - 20:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, 1. UG, Raum A
Dozent: Thomas Kriete

Sie benötigen individuelle Hilfestellung bei Ihrer Ahnenforschung? In welchem Archiv lassen sich weiterführende Unterlagen finden? Alte Dokumente oder Kirchenbucheinträge sind nicht zu entziffern? Welche Recherchemöglichkeiten existieren im benachbarten Ausland? An diesem Abend haben Sie in einer Kleingruppe Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und Lösungen zu erarbeiten. Profitieren Sie vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch und erhalten Sie Tipps zur Fortsetzung Ihrer Forschung. Der Referent Thomas Kriete, Mitglied der "Arbeitsgruppe Familienforschung Kreis Herford", stellt zunächst kurz die neuesten Entwicklungen in der Ahnenforschung vor und steht dann für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatmuseum statt.

Anmeldung möglich Die Druckerei im Heimatmuseum Löhne öffnet ihre Türen. (182-31165)

Sa. 10.11.2018 14:00 - 16:00 Uhr, Heimatmuseum
Dozent: Herbert Birk

Ein Kleinod der Museumswelt von Löhne ist eine kleine Buchdruckerei im Heimatmuseum. Jünger der "Schwarzen Kunst" haben aus Löhne und Umgebung Materialien und Werkzeuge des Gutenbergschen Verfahrens gesammelt und zeigen die Anwendung des Buchdruckverfahrens, wie es bis in die 1980er Jahre noch alltäglich genutzt wurde. Der Kernbestand der Druckerei entstammt der ehemaligen Buchdruckerei Schmidt.
Die Druckerei wird an diesem Tag geöffnet und dem interessiertem Publikum vorgestellt. Es können unter Anleitung auch eigene Werkstücke, z.B. Weihnachtskarten, erstellt werden. Damit das Gedränge in der kleinen Druckwerkstatt nicht zu groß wird, ist eine Anmeldung bei der VHS Löhne unter Tel.: 05732 100-588 erwünscht.