Programm / Programm / Politik, Gesellschaft, Umwelt / VHS-Weltreisen, Länderkunde
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Passend zur Ausstellung vom 7. September - 25. November gibt es im Heimatmuseum einen Bildervortrag von und mit Dr. Gerhard Troche. Er ergänzt seine Bilder durch kurze Erläuterungen zu Geschichte, Entwicklung und Perspektiven dieses stählernen Bandes Russlands, das auch im Verkehr zwischen China und Europa zunehmende Bedeutung erlangt. Dr. Gerhard Troche hat sowohl privat als auch beruflich mehrere Reisen nach Russland unternommen und dabei zweimal die Transsibirische Eisenbahn in beiden Richtungen bereist. Insgesamt hat er weit mehr als 30.000 km auf russischen Schienen zurückgelegt. Bei diesen, oft mehrere Wochen langen Reisen ist ein umfangreiches fotografisches Werk entstanden, das die Transsibirische Eisenbahn, die durchfahrenen Landschaften, das Leben in und an der Bahn und die Städte entlang der Strecke mit ihrer Architektur und Kultur eindrucksvoll dokumentiert. Aufgewachsen in Löhne ist Dr. Gerhard Troche beruflich Eisenbahnexperte an der Forschungsgruppe Eisenbahn der Königlich Technischen Hochschule Stockholm in Schweden, wo er leitend in mehreren internationalen Forschungsprojekten tätig ist.

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Das große Bulli-Abenteuer Mit 44 PS von Istanbul ans Nordkap Multivisionsreportage von Peter Gebhard (182-17159)

Di. 30.10.2018 20:00 - 22:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, EG, Saal 2
Dozent: Peter Gebhard

15000 Kilometer, 15 Länder, 99 Tage mit dem kultigsten Oldtimer von Istanbul bis hoch ans Nordkap! Der renommierte Fotograf Peter Gebhard (GEO, stern, View) macht sich mit seinem 44-PS starken T1-Bulli auf eine spektakuläre Tour quer durch Europa: Das Abenteuer beginnt am Bosporus in der quirligen 15-Millionen-Metropole Istanbul: ein faszinierender Mix aus Orient-Atmosphäre im Bazar-Viertel, hypermodernen Wolkenkratzern und beschaulichem Kiez. Nach einer Woche im Großstadtlabyrinth tuckert er auf teils jahrtausendealten Routen durch die archaischen Gebirgslandschaften des Balkans. Unterwegs lebt er am Heiligen Berg Athos eine Woche lang bei griechischen Mönchen im Kloster und trifft in den wilden albanischen Bergen ein Mädchen, das sich nur durch Fernsehen selber Deutsch beigebracht hat. Er begegnet Trickdieben in Montenegro und entdeckt eine Liebesinsel in Kroatien - eine Tour voller faszinierender Kontraste.
Hoch oben in den Alpen trifft er auf ein kleines Dorf, in dem die Bewohner noch eine Sprache aus der Zeit der Minnesänger sprechen. Im bayrisch-tschechischen Grenzgebiet begegnet er kämpferischen Bierbrauern und mysteriösen Schmugglergeschichten, in der Lausitz nahe der polnischen Grenze stößt er auf ein uraltes sorbisches Fruchtbarkeitsritual mit einer Exotik, die man eher am Amazonas vermutet. Mitten im Großstadtdschungel von Berlin lernt Peter Gebhard mit seinem Bulli Zeitzeugen kennen, die ihm von ihrem Leben im Untergrund während der Nazi-Zeit und von ihrer geglückten Flucht über die Berliner Mauer erzählen.Überall sorgt der sympathische T1-Bulli für Aufsehen, taucht Peter Gebhard in spannende Welten und Geschichten ein: Mit dem Halligpostboten fährt er gemeinsam im Wattenmeer Pakete aus, in den schwedischen Wäldern trifft er zwielichtige Alkoholschmuggler und 1000-PS-starke amerikanische Straßenkreuzer.
Peter Gebhard erzählt wunderbare Geschichten von seiner langen Bulli-Reise durch Europa - mal nachdenklich und tiefgründig, mal humorvoll und skurril. Fotografisch ist er ganz nah an den Menschen und ihrer Heimat. Erstmals setzte er modernste Drohnentechnik für faszinierende neue Perspektiven ein: Spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen zeigen die traumhaften Landschaften entlang seiner Route nach Norden und mittendrin der kleine rot-weiße VW-Bulli! Am Ende entdeckt der Bulli durch Zufall am Nordkap in der Einsamkeit der Arktis einen grünen T2-Bus. Zu zweit schauen sie von den Klippen aufs Nordmeer hinunter - ein abenteuerlicher Roadmovie mit romantischem Happy-End!
Weitere Infos und Trailer auf www.peter-gebhard.de

Anmeldung nicht erforderlich bzw. per Internet nicht möglich Auf dem Tretroller durch Deutschland 2473 Kilometer in 80 Tagen Multivisionsreportage von Michael Wigge (182-17160)

Di. 20.11.2018 20:00 - 22:00 Uhr, VHS, Werretalhalle, EG, Saal 2
Dozent: Michael Wigge

Kann man Deutschland von der Nordspitze auf Sylt bis zum südlichsten Punkt in Bayern in 80 Tagen auf dem Tretroller durchqueren? DW-Reporter Michael Wigge will es wissen und ist mit Kamera und Tretroller unterwegs. "Auf dem Tretroller durch Deutschland - 2473 Kilometer in 80 Tagen", so der Titel des neuen Wigge-Projekts. Auf seinem langen und mühsamen Weg besucht der vielfach ausgezeichnete Reporter Michael Wigge vor allem Orte und Menschen jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Das gehört zum Konzept und ist nebenbei auch der Straßenverkehrsordnung geschuldet: Auf seinem handelsüblichen Tretroller fährt Wigge fast ausschließlich auf Rad- und Gehwegen, selten auf Forst- oder Landstraßen. Für seine Rollerreportagen hat Wigge schon einige eher spezielle Orte besucht: Zum Beispiel den mit dreieinhalb Metern unter Null liegenden tiefsten Punkt Deutschlands, das einzige "Unordnungsamt" der Republik, die ebenfalls einmalige offizielle Ufo-Meldestelle und Deutschlands einzigen Stadtbeleuchtungsautomaten. Nach 80 Tagen und - laut Navi-Berechnung - 2473 Kilometern ist Wigge schließlich am südlichsten Punkt Deutschlands ankommen, dem "Haldenwanger Eck" in den Allgäuer Alpen. Auf seiner Roller-Reise ist Michael Wigge Reporter und Kameramann in einer Person. So hat er seine ganz eigene Technik der "Kamera am ausgestreckten Arm" inzwischen zur Perfektion verfeinert. Kurz: Wigge dreht sich gerne selbst, auf seinem Tretroller-Trip auch noch mit der Helmkamera.
"Auf dem Tretroller durch Deutschland" lenkt den Blick der Zuschauer auf das eher unbekannte Deutschland. Michael Wigge trifft normale und dabei ganz interessante Leute in der gar nicht so langweiligen deutschen Provinz. Mit der neuen Wigge-Multivision zeigt er den Zuschauern einmal mehr ein informatives und unterhaltsames Bild von Deutschland, das die typischen Klischees durchaus erfasst, aber natürlich ganz viele Abweichungen zutage fördert. So mancher ist zum Beispiel immer noch überrascht, wenn er feststellt, dass die Deutschen auch Humor haben", erklärt DW-Redakteur Rolf Rische, der mit Wigge bereits "Die Wahrheit über Deutschland..." und "Das schönste Land der Welt" entwickelt und realisiert hat. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturbüro Löhne statt.
Weitere Informationen zu Michael Wigge gibt es hier auf deutsch und hier auf englisch .