Programm / Programm / Politik, Gesellschaft, Umwelt / Besichtigungen, Tagesfahrten
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Plätze frei "Eine Revolution in völliger Ordnung"?! Besuch der Sonderausstellung im Mindener Museum (191-12202)

Sa. 02.02.2019 14:00 - 16:00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Mindener Museum, Ritterstraße 23-33, Minden
Dozent: Wolfhard Jording

Vor 100 Jahren vollzieht sich in Deutschland der revolutionäre Umbruch vom Kaiserreich zur Republik. Zugleich endet der Erste Weltkrieg mit der Niederlage Deutschlands. Die Geschwindigkeit, die Vielzahl und Vielfalt gleichzeitiger Ereignisse, Akteure, Prozesse und Handlungsstränge überfordert schon damals die Menschen. Vieles gerät in den Jahren danach bewusst oder unbewusst in Vergessenheit oder wird absichtlich für politische Zwecke verfälscht. Das Mindener Museum nimmt diese Ereignisse und Bewertungen zum Anlass, um unter dem Titel "Eine Revolution in völliger Ordnung"?! eine Sonderausstellung zum Übergang vom Kaiserreich zur Republik in Minden in den Jahren 1918/19 zu präsentieren. Die Präsentation versucht, am lokalen Beispiel Minden das unübersichtliche Geschehen etwas zu entzerren. Sie beleuchtet erstmals vor dem Hintergrund der nationalen Ereignisse den komplexen Beginn der Demokratie in der preußischen Garnisons- und Verwaltungsstadt. In Minden scheint es 1918/19 kaum Demonstrationen, politische Zusammenstöße oder gar Straßenkämpfe zu geben. Aber kann sich eine Revolution wirklich "in völliger Ordnung" vollziehen? Haben Hunger, Krieg, Gewalt, Niederlage und Revolution die Menschen hier wirklich nicht radikalisiert? Oder haben sich bis heute nur keine Spuren in der Erinnerung erhalten? Und wie wird an diese Revolution erinnert? Fragen, auf die Besucher/innen in der Ausstellung Antworten finden. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Bielefeld.
Die Teilnehmer/-innen erwartet ein geführter Rundgang durch die Ausstellung. Die Exkursion findet in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Löhne statt. Bei Anmeldung geben Sie bitte an, ob Sie mit eigenem PKW fahren oder auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen sind. Im Preis ist der Eintritt sowie die Führung enthalten.

Plätze frei Die Welt der Bienen - Besuch bei einem Imker (191-13260)

Mi. 12.06.2019 17:00 - 19:00 Uhr, Resiek 14, 32584 Löhne
Dozent: Ronald Peppmüller

Die Imkerei hat eine lange Tradition, denn Honig war schon immer sehr beliebt und wurde auch als Heilmittel eingesetzt. An diesem Nachmittag informiert ein Imker über die Entstehung von Honig und es wird nach einer kurzen theoretischen Einführung direkt am offenen Bienenvolk Einsicht in das Leben der Honigbiene gegeben. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Imkerverein der Stadt Löhne statt.

Plätze frei Naturkundliche Wanderung über das Gelände der Aqua Magica (191-13265)

Fr. 05.07.2019 16:00 - 18:00 Uhr, Haupteingang Aqua Magica, Bültestraße, Löhne
Dozentin: Heike Nolte

Im Jahr 2000 fand die Landesgartenschau Aqua Magica der Städte Löhne/Bad Oeynhausen statt. Auf dem Löhner Stadtgebiet wurde eine ehemalige Ziegelei in das Gartenschaugelände mit einbezogen. Hier entstanden Teichbiotope und Wiesenflächen als Flächen für den Naturschutz, welche Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bieten. Die alten Abgrabungsflächen bieten besonders vielen Insekten wie Schmetterlingen und Libellen, aber auch Amphibien einen Lebensraum. Diese gilt es zu entdecken. Die Wanderung führt entlang des Rundwanderweges über das Gelände und soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Artenvielfalt unserer heimischen Fauna und Flora näherbringen. Der Spaziergang wird von der BUND Ortsgruppe Löhne durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine kleine Spende für den BUND wird erbeten.

Plätze frei Moderne Schweinehaltung Vorstellung eines Löhner Landwirtschaftsbetriebes (191-18120)

Mi. 15.05.2019 16:00 - 18:00 Uhr, Hof Müller, Koblenzer Straße 311, Löhne
Dozent: Jens Müller

Der Hof der Familie Müller öffnet seine Pforten und gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblick in die Schweinehaltung eines landwirtschaftlichen Betriebes, der in 4. Generation im Vollerwerb geführt wird. Entsprechend den Anforderungen von Rentabilität und Leistungsfähigkeit hat sich der Betrieb seit den 1970er Jahren voll auf die Schweinehaltung konzentriert. Beim Hofrundgang erwartet Sie ein geschlossenes System mit konventioneller Tierhaltung, was bedeutet, dass die Schweine von der Geburt bis zur Mast auf dem Hof aufgezogen werden. Das Futter wird zum großen Teil auf den eigenen Flächen angebaut, auch die Maschinen können besichtigt werden.

Plätze frei Drahtmuseum und Burg Altena (191-18143)

Do. 11.04.2019 07:45 - 19:15 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Das erste Ziel dieser Tagesexkursion ist das Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Harkortsee, wo wir mit einem Frühstück starten. Das Wasserschloss wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte abrissreif geworden, kaufte die Stadt Hagen 1977 das Wasserschloss. Wegen zahlreicher Fossilien und ur- und frühgeschichtlicher Besiedlungsfunde richtete die Stadt ein Museum für Vor- und Frühgeschichte ein. Anschließend geht es weiter zum Altenaer Drahtmuseum. Die Stadt Altena, auch als "Drahtzieherstadt" bezeichnet, ist schon seit Jahrhunderten mit der Eisenverarbeitung verbunden. "Vom Kettenhemd zum Supraleiter" wird im Museum die Geschichte vom Draht gezeigt, die man bei einer Führung miterleben kann. Das Museum wurde 1965 eröffnet und ist das einzige seiner Art weltweit. Das zunächst in einem Raum auf der Burg Altena untergebrachte Museum zeigt heute auf einer Fläche von 630 qm im ehemaligen Lyzeum der Stadt die vielfältige Verwendung von Draht. Ob Harfe, Klavier oder Teebeutelklammer, Draht ist einer der vielfältigsten Werkstoffe. Danach steht in unmittelbarer Nähe die Burg Altena auf dem Programm, die noch im Originalzustand erhalten ist. Sie soll der Legende nach 1108 von den Brüdern Adolf und Everhard von Berg erbaut worden sein. Weltweit bekannt geworden ist die Burg durch die Einrichtung der ersten Jugendherberge der Welt von Richard Schirrmann 1909. In der Burg ist noch ein Jugendherbergszimmer aus der Gründerzeit zu sehen. Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen im Drahtmuseum und Burg Altena sowie ein Frühstück im Wasserschloss Werdringen enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Schiffshebewerk Scharnebeck (191-18144)

Mi. 15.05.2019 08:00 - 20:15 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Ziel dieser Tagesexkursion ist das Schiffshebewerk in Scharnebeck, das bei seinem Bau im Jahre 1974 das weltweit größte seiner Art war. Es wurde gebaut, um über die Elbe den Mittellandkanal zu erreichen. Zwischen 1968 und 1976 wurde deshalb bei Artlenbeck an der Elbe mit dem Bau des 115 km langen Elbeseitenkanals begonnen. Um den Höhenunterschied von insgesamt 61 Metern zu überwinden, überbrückt die Schleuse in Uelzen 23 Meter und das Schiffshebewerk Scharnebeck die restlichen 38 Meter. Mit seinen beiden unabhängig voneinander arbeitenden Trögen mit einer nutzbaren Länge von jeweils 100 Meter und fast 12 Meter Breite, zählt es zu den leistungsstärksten Hebewerken. Nach einer Führung durch das Schiffshebewerk geht es zu Wasser auf eine Schifffahrt mit Erklärungen über den Kanal und das Hebewerk, wobei auch eine "Berg- und Talfahrt" absolviert wird. Ist man, meist nach einer gewissen Wartezeit, zur Schleusung zugelassen, dauert ein Schleusungsvorgang je Richtung etwa 15 Minuten. Jährlich werden mehr als 21.000 Schiffe durchgeschleust, Tendenz steigend. Vor dem Besuch des Hebewerks wird ein Stopp in der Heidestadt Soltau eingelegt, wo uns ein Frühstücksbuffet erwartet. Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt, Führungen und Schiffahrt im Schiffshebewerk sowie ein Frühstücksbuffet auf dem Eggershof in Soltau enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Plätze frei Wannenmachermuseum Emsdetten und Kloster Bentlage (191-18145)

Di. 25.06.2019 07:45 - 18:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz hinter der Werretalhalle
Dozentin: Waltraud Troche

Die Kenntnis gedroschenes Getreide mit Hilfe einer Kornwanne zu reinigen gelangte durch die Römer nach Nordwesteuropa und blieb bis ins 20. Jahrhundert fast unverändert in Gebrauch. Emsdetten war einer der wenigen Orte, in dem das Wannenmacherhandwerk Anfang des 16. Jahrhunderts Fuß fasste und über viele Generationen ausgeübt wurde. Die letzte Wannenmacherwerkstatt in Emsdetten wurde 1968 geschlossen, abgebaut und auf dem Hof Deitmar als Museum 1985 wiedereröffnet. Während einer Führung wird die körperlich anstrengende und aufwändige Flechtarbeit zur Herstellung der Wannen gezeigt, mit der die "Spreu vom Weizen" getrennt wird. Im Hauptgebäude des Hofes wird bei einer weiteren Führung die Entwicklung vom landwirtschaftlichen und vom Handwerk geprägten Dorf zur Industriestadt gezeigt. Nach einer Stärkung auf Holtkamps Deele in Ibbenbüren geht es zum Kloster Bentlage, das wunderschön in Rheine an der Ems gelegen ist. Es beherbergt eine Gemäldegalerie vom Landesmuseum Münster und eine Ausstellung der sakralen Kunstschätze des ehemaligen Klosters. Einmalig in dieser Art in Europa sind die "Reliquiengärten". Zwei altargroße Schreine mit Gebeinen wurden im 15. Jahrhundert von Zisterzienserinnen liebevoll über und über mit künstlichen Seidenblumen geschmückt. Nach der Entfernung der jahrhundertealten Staubschicht kamen die natürlichen Farben wieder zum Vorschein. Im Reisepreis sind die Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führungen im Wannenmachermuseum und Kloster Bentlage sowie ein Brunch auf Holtkamps Deele enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1936) zählt zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und als Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Obgleich Kirchner nie viel reiste und den Großteil seines Lebens in Deutschland und der Schweiz verbrachte, zieht sich die Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen wie ein roter Faden durch sein Leben und Werk. Die retrospektive Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn mit mehr als 180 Werken zeigt wie der Künstler aus der Fantasie farbenprächtige Bilder von fremden Welten schuf und dabei gleichzeitig seiner Lebensrealität stets verhaftet blieb. Nach dem Besuch der Ausstellung steht für den Nachmittag eine Besichtigung des ehemaligen Gästehauses der Bundesrepublik auf dem Petersberg auf dem Programm. Zahlreiche Staatsgäste, darunter Königin Elizabeth II., Bill Clinton und Michail Gorbatschow, nächtigten schon in den eleganten Räumen des Steigenberger Grandhotels Petersberg, das auch heute noch ein beliebter Veranstaltungsort für politische Tagungen ist. Im Reisepreis sind Busfahrt, Reiseleitung sowie Eintritte und Führungen enthalten.
Bitte beachten Sie: Es gilt eine gesonderte Rücktrittsfrist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn.